StartseiteAuto & VerkehrComputer & Software

Auto & Verkehr:

ADAC Autotest

Allgemein:

Startseite

Impressum

Die neuesten Fahrzeugmodelle im ADAC Autotests

ADAC Autotest Audi TT Coupé 2.0 TFSI

Das aktuelle Facelift des Audi TT beinhaltet rein äußerlich nur geringe optische Änderungen. Der Motor wurde dagegen deutlich modifiziert und leistet nun 211 PS. Die Fahrleistungen fallen dank des deutlich höheren Drehmoments sehr souverän aus. Der Verbrauch konnte dagegen deutlich gesenkt werden. Beim ADAC-EcoTest reicht es mit einem Durchschnittsverbrauch von 7,0 l auf 100 km locker für vier Sterne. Im Innenraum hat sich wenig getan. Das Raumangebot vorne ist nur durchschnittlich. Die hinteren Sitze sind selbst für Notfälle nicht zumutbar, da kaum Kopf- und Beinfreiheit vorhanden sind. Der Kofferraum fällt zwar nicht groß aus, zeigt sich aber durch die klappbaren Rücksitzlehnen recht variabel. Das sportliche Fahrwerk mit optionalen adaptiven Dämpfern und die präzise Lenkung sorgen für hohen Fahrspaß. Insgesamt ein sportliches Coupe, das trotzdem eine gewisse Alltagstauglichkeit besitzt, leider aber teuer in der Anschaffung ist. Der TT 2,0 TFSI kostet mit Frontantrieb und Schaltgetriebe 33.700 Euro. Quattro-Antrieb und ein Automatikgetriebe sind optional zu haben.

ADAC Autotest Ford Galaxy 2.0 TDCi DPF Titanium

Der Ford Galaxy wurde zum Facelift nochmals etwas verfeinert. Neben dezent geänderter Optik und verbesserten Materialien gehören der überarbeitete Dieselmotor, welcher nun die Abgasnorm Euro5 erfüllt, und der neue Totwinkelassistent zu den auffälligsten Neuerungen. Der 140 PS starke Turbodiesel sorgt für ausreichend guten Vortrieb und zeigt sich recht genügsam. Mit einem Durchschnittsverbrauch von 6,2 l/100 km im ADAC-EcoTest werden vier Sterne erreicht. Die Großraumlimousine zeigt dank großzügigem Innenraum mit bis zu sieben Sitzplätzen eine hohe Familientauglichkeit. Der Kofferraum ist riesig, zumindest solange die versenkbare hinterste Sitzreihe nicht aufgestellt ist, denn dann bleibt kaum noch Stauraum. Durch den tiefen Innenboden und große Türausschnitte fällt das Ein- und Aussteigen besonders leicht. Insgesamt ein sehr gelungenes Fahrzeug mit vielen Stärken und wenigen Schwächen. Der Grundpreis für das getestete Modell beträgt nicht ganz familienfreundliche 35.650 Euro.

ADAC Autotest Mercedes C 180 CGI BlueEFFICIENCY Avantgarde

BlueEFFICIENCY steht bei Mercedes für verbrauchsoptimierte Fahrzeuge. Wirkliche Verbrauchsrekorde kann der C 180 CGI aber nicht aufstellen. Mit einem durchschnittlichen Testverbrauch von 6,9 Liter auf 100 Kilometer landet er nur im Mittelfeld. Der Motor zeigt sich im Fahrbetrieb allerdings kräftig, agil und kultiviert. Verarbeitung, Bedienung und Sicherheit sind typisch für die Marke Mercedes auf Top-Niveau. Das optionale Sportfahrwerk mag nicht recht zum Fahrzeug passen. Es ist sehr straff ausgelegt und bietet wenig Komfort. Der hohe Grundpreis von 34.290 ? kann mit Hilfe der umfangreichen Ausstattungsliste in ungeahnte Höhen geschraubt werden. Zumindest hat die C-Klasse einen sehr stabilen Restwertverlauf und ist im Falle eines Fahrzeugwechsels ein gefragter Gebrauchtwagen.

ADAC Autotest BMW ActiveHybrid 7

Im Test beeindruckt der AcitveHybrid 7 mit seiner enormen Leistung: 465 PS und 700 Nm Drehmoment. Die Beschleunigung steht selbst einem Supersportwagen gut. Wenn man diese Leistungen ausnutzt, kann freilich der Verbrauch nicht mehr mit den versprochenen 9,4 l/100 km mithalten, sondern pendelt sich deutlich über 10 l/100 km ein. Andererseits lassen sich die angegebenen Verbrauchswerte mit viel Disziplin am Gaspedal und vorausschauender Fahrweise durchaus erreichen. Die sonstigen Qualitäten des ActiveHybrid 7 sind aus den "normalen" 7ern bekannt: sehr hohes Sicherheitsniveau, ausgezeichnete Verarbeitung, jede Menge Luxus. Einschränkungen muss man durch die Hybrid-Technik keine machen, nur der Kofferraum fällt etwas kleiner aus, weil die Lithium-Batterie dort Platz findet. Unterm Strich ist der ActiveHybrid 7 nicht wirklich umweltfreundlich, bietet aber noch mehr Leistung als ein 750i bei weniger Verbrauch. Trotz umfangreicher Ausstattung und bei aller Liebe zu moderner Technik - müssen es wirklich 105.900 Euro Grundpreis sein?

ADAC Autotest Renault Mégane dCi 160 FAP GT

Der Renault Mégane wirkt in der GT-Variante sehr dynamisch und sportlich. Die Dieselvariante zeigt sich dabei als idealer Kompromiss zwischen Fahrspaß und sparsamen Verbrauch. Der drehmomentstarke Diesel sorgt für gute Fahrleistungen, im EcoTest werden trotzdem vier Sterne erreicht - 5,8 l pro 100 km sind noch ein angemessener Verbrauch. Beim Fahrwerk hat es Renault aber etwas übertrieben. Das harte Fahrwerk besitzt kaum Komfort, sorgt aber immerhin für gute und sichere Fahreigenschaften. Die eng geschnittenen GT-Sitze bieten dabei sehr guten Halt. Trotz der sportlichen Eigenschaften bietet das Fahrzeug vorne viel Platz und zudem einen großen Kofferraum. Insgesamt ein gelungenes Fahrzeug für sportlich ambitionierte Fahrer, welches aber recht teuer in der Anschaffung ist (26.650 Euro) und auch sonst keine gute Wirtschaftlichkeit besitzt.

ADAC Autotest Opel Astra 1.3 CDTI ecoFlex Edition (DPF)

Jeder Baureihe ihr Sparmodell - das darf beim neuen Astra natürlich auch nicht fehlen. Daher schickt Opel den Astra ecoFlex mit dem kleinen 1,3-l-Turbodiesel ins Rennen. Der Vierzylinder bietet eine erstaunlich gute Laufkultur, aber auch eine ausgeprägte Anfahrschwäche. Die Leistung reicht für die meisten Lebenslagen. In der Praxis dürfte der Verbrauchsunterschied zum 110-PS-1,7-l-CDTI nur marginal ausfallen. Der kleine Diesel jedenfalls gönnt sind im EcoTest 4,9 l/100 km. Das ecoFlex-Fahrwerk federt merklich straffer, bietet aber noch genug Komfort. Sicher ist es nach wie vor. Im Innenraum bieten sich die bekannten Astra-Qualitäten, angefangen von den sehr guten optionalen Ergonomie-Sitzen bis hin zu guter Verarbeitungsqualität und der manchmal etwas durchwachsenen Bedienbarkeit. In der Summe seiner Eigenschaften ist der Astra in jedem Fall ein interessantes Angebot zu einem angemessenen Preis, der bei 21.190 Euro für die getestete Variante beginnt.

ADAC Autotest Mitsubishi ASX 1.8 DI-D+ Instyle 4WD (DPF)

Mit dem neuen ASX mischt Mitsubishi jetzt auch bei den beliebten Mittelklasse-SUV mit. Schon ab 17.990 ? besteht die Möglichkeit den ASX zu fahren. In der getesteten Version 1.8 DI-D 4WD Instyle, welche die Top-Ausstattung darstellt, muss man allerdings 29.990 ? bereitstellen. In der Aufpreisliste findet man dann nur noch Metalliclack (490 ?), der Rest ist serienmäßig verbaut. Der 150 PS-Dieselmotor mit Start-Stopp-System sorgt für gute Fahrleistungen bei akzeptablem Verbrauch. Auf die Straße übertragen wird die Motorleistung durch das Allradsystem AWC, welches die Drehmomente flexibel auf die Achsen verteilt und somit für beste Traktion auf unterschiedlichen Fahrbahnoberflächen sorgt. Einziger nennenswerter Kritikpunkt: Der Bremsweg ist für ein modernes Auto zu lang.

ADAC Autotest Mazda 6 Sport Kombi 2.2 CD Active (DPF)

Auch dem 6 Sport Kombi hat Mazda ein Facelift verpasst. Es ist sehr dezent ausgefallen und nur auf den zweiten Blick für den Kenner zu entdecken. Unter der Haube hat sich mehr getan, die Diesel sind nun allesamt Euro-5-sauber. Im Test wurde die Basisversion mit 129 PS geprüft. Der Motor hat ausreichend Kraft und hält sich beim Verbrauch zurück. Die Laufkultur geht in Ordnung, ist aber nicht seine Stärke. Im Innenraum hat sich nicht viel getan, geblieben sind die Stärken mit viel Platz für Passagiere und Gepäck, aber auch die Schwächen mit teilweise gewöhnungsbedürftiger Bedienung. Das Fahrwerk vereint gekonnt Agilität und Komfort. Die umfangreiche Serienausstattung stellt ein echtes Argument für den Japaner dar, sogar der Spurwechsel-Assistent ist aufpreisfrei an Bord. Dieses gelungene Gesamtpaket ist ab knapp 30.000 Euro zu haben. Tipp: Das Business-Paket mit Xenonlicht dazubestellen.

ADAC Autotest Renault Mégane Coupé-Cabriolet dCi 130 FAP Luxe

Renault hat sein Mégane Coupé-Cabriolet komplett renoviert. Wieder dabei ist als Besonderheit das elektrisch faltbare Klappverdeck mit großem Glasdach, das schon geschlossen viel Licht in den Innenraum lässt. Ist das Dach zu, hat man den Komfort eines Coupés und einen großen Kofferraum. Bei offenem Dach schrumpft der Stauraum auf ein Minimum und die weit nach hinten gezogene Frontscheibe schränkt das Cabrio-Feeling etwas ein. Für Erwachsene wird es auf den Rücksitzen grundsätzlich eng, die Länge des Innenraums ist durch das Klappdach begrenzt. Die Schaltung arbeitet gut, der genügsame Dieselmotor gefällt mit seiner Lebendigkeit. Das Fahrwerk ist sicher abgestimmt und jetzt komfortabler als beim Vorgänger oder bei den anderen Mégane-Varianten. Die Ausstattung des getesteten Modells ist ausgesprochen umfangreich, der Preis mit über 32.000 Euro aber hoch. Insgesamt ein gelungenes Gesamtpaket für Oben-Ohne-Fans, die ein Ganz-Jahres-Carbio schätzen.

ADAC Autotest Skoda Roomster 1.2 TSI Comfort

Der Roomster hat ein Facelift bekommen - dieses ist optisch nur dezent ausgefallen, sein eigenwilliges Äußeres behält der Minivan. Mehr getan hat sich unter der Motorhaube, neu ist der 1,2-l-TSI-Motor. Der kleine Vierzylinder leistet 86 PS und schlägt sich wacker im geräumigen Roomster. Seine Kraftanstrengungen zeigen sich aber im Verbauch, 6,6 l/100 km sind kein wirklicher Fortschritt. Gut ist der Fahrkomfort, das Fahrwerk zudem sicher abgestimmt. Richtig punkten kann der kleine Tscheche im Innenraum, das Platzangebot ist beachtlich, vor allem hinten. Und auch der Kofferraum fasst garantiert mehr als erwartet. Dieses gelungene Gesamtpaket hat aber auch seinen Preis, ab 17.450 Euro für die Test-Variante.